TUS Rüsselsheim

Turn- und Sportvereinigung 1906 e.V. Rüsselsheim

25.01.2016 - MSG 1

MSG I erlebt in Arheilgen ein Debakel – 18:35

 

Ein Spiel, das mit 17 Toren Unterschied verloren geht, lässt sich nicht schön reden. Die Handballer von Rüsselsheim/Bauschheim erlebten in Arheilgen ein Debakel.

 

Rüsselsheim. Eine mächtige Abfuhr handelten sich am Samstagabend in der Bezirksoberliga Darmstadt die Handballer der MSG Rüsselsheim/Bauschheim beim Meisterschaftskandidaten SG Arheilgen ein: 18:35 (7:17) hieß es am Ende eines einseitig verlaufenen Spieles.

Da blieb MSG-Coach Wladimir Daschevski nichts anderes übrig, als seiner Mannschaft „die bisher mit Abstand schwächste Saisonleistung“ zu attestieren. Saft-, kraft- und erfolglos hatte sich diese im Arheilger Sportzentrum dem Gegner entgegengestellt. Ein Gegner, der vier Monate zuvor im Hinspiel nach einer famosen Vorstellung noch mit 31:30 in die Knie gezwungen wurde.

 

Von einer solchen Überraschung war die TuS/SKG-Formation diesmal aber weit entfernt. Weil sie praktisch bereits nach zehn Minuten das Handballspielen eingestellt hatte, sich stattdessen nahezu widerstandslos ihrem Schicksal fügte. Dabei hatte es gar nicht so schlecht begonnen. Torwart Maurice Pauly parierte anfangs einige schwierige Bälle, mutierte dann auch im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs zum stärksten Akteur bei den Gästen. Der sich allerdings immer mehr von seinen Vorderleuten im Stich gelassen fühlen musste.

 

Die MSG führte mit 1:0 und glich noch zum 3:3 aus. Dann brach das Unheil über sie herein. Zwei kurz hintereinander verworfene Siebenmeter hatten ihre Spuren hinterlassen. Zehn Minuten lang agierte man im Harakiri-Stil – und blieb ohne eigenen Torerfolg Eine Phase, in der Arheilgen bis auf 12:3 davonzog.

 

Rüsselsheim/Bauschheim hatte einen Tag erwischt, an dem so gut wie gar nichts zusammen laufen wollte. Auch den favorisierten Gastgebern glückte längst nicht alles. Doch es reichte, um klar zu dominieren. Angesichts des aussichtslosen 7:17 war den MSG-Spielern bereits zur Pause anzusehen, dass sie den Abpfiff herbeisehnten. Sie mussten aber nochmal 30 Minuten durchhalten, in denen das Resultat dann immer mehr zum Debakel ausartete. Pech hatte dann schließlich auch noch der 17-jährige Debütant Mirco Reinheimer, dessen drei Distanzwürfe allesamt an Latte oder Pfosten landeten.              

 

Spielfilm: 0:1, 3:1, 3:3, 12:3, 13:6, (17:7), 20:10, 25:13, 31:15, 35:18.

 

Rüsselsheim/Bauschheim: Maurice Pauly, Thorsten Kresalek; Mattthias Hirsch (5), Sascha Daschevski (5/2), Max Kaczmarek (3/2), Robert Ide (2), Sven Sprengard (2), Jens Hartmann (1), Marius Reinheimer, Nico Cezanne, Moritz Wolf, Yannick Popp, Mirco Reinheimer.   Schiedsrichter: Happel/Lipp (Nidderau). Zuschauer: 80.       

 

(Quelle: Echo)