TUS Rüsselsheim

Turn- und Sportvereinigung 1906 e.V. Rüsselsheim

14.03.2016 - MSG 2

Zweite enttäuscht im Odenwald – nur 28:28 beim Vorletzten

 

Gegen Fürth/Krumbach II Führung aus der Hand gegeben.

Beim Tabellenvorletzten Fürth/Krumbach II hat die zweite Handballmannschaft von Rüsselsheim/Bauschheim den nicht verdienten Sieg leichtfertig verschenkt.

 

Rüsselsheim. Die erste Viertelstunde in beiden Halbzeiten hatte die Leistung gestimmt. Weil sie dann aber jeweils mächtig abbauten, mussten sich die Handballer der MSG Rüsselsheim/Bauschheim II beim Tabellenvorletzten HSG Fürth/Krumbach II mit einem enttäuschenden 28:28 (17:16)-Unentschieden begnügen. Der Meisterschaftszug in der Bezirksliga A ist damit wohl endgültig ohne sie abgefahren, denn der Abstand zum Primus SKG Roßdorf II (souveräner 28:21-Sieger beim Dritten Heppenheim) vergrößerte sich auf vier Punkte.

 

MSG-Trainer Christoph Marx bescheinigte seiner Mannschaft am Samstag im Odenwald die „bisher schlechteste Saisonleistung“. Deshalb hätte der spielerisch klar unterlegene Gegner seine Defizite mit viel Einsatz und Kampfgeist kompensieren können. Bis zum 14:9 lief noch alles nach Plan. In Überzahl kassierten die Gäste dann aber drei Gegentore und mussten sich zur Pause mit einer knappen 17:16-Führung begnügen. Im zweiten Abschnitt zog die MSG II wieder auf 21:17 davon. Deren bis dahin gut aufgelegter Spielmacher Steffen Weyrich wurde dann allerdings von Fürth/Krumbach an die kurze Leine genommen. Ohne seine Ideen hakte es fortan im Angriff. Sieben Minuten vor dem Ende sah sich der Tabellenzweite sogar mit 27:28 im Hintertreffen. Gregor Gräber schaffte zwar postwendend den Ausgleich, doch nach der 55. Minute fielen dann beiderseits keine Tore mehr. Christoph Marx: „Wir hatten noch genügend Chancen. Somit haben wir einerseits den Sieg leichtfertig verschenkt, diesen andererseits aber auch nicht wirklich verdient“.      

 

Spielfilm: 1:4, 2:6, 5:7, 6:10, 9:14, 12:14, 14:16, (16:17), 17:21, 20:23, 22:24, 25:25, 28:27, 28:28.

MSG-Tore: Gregor Gräber (10/3), Steffen Weyrich (6), Robin Molatta (4/3), Felix Balß (3), Nico Cezanne (2), Holger Reinheimer, Florian Römer, Rainer Melchior (alle 1).     

 

(Quelle: Echo)