TUS Rüsselsheim

Turn- und Sportvereinigung 1906 e.V. Rüsselsheim

Jubilarenehrung 2019

 

Rüsselsheim. 04.11.2019 Zur Jubilarenehrung hatte die Turn- und Sportvereinigung 1906 Rüsselsheim am Sonntag in ihr Vereinslokal „Zum Keglerheim“ eingeladen. Vorsitzender Detlev Esser moderierte die kurzweilige Veranstaltung, die in einem schmackhaften Mittagessen mündete.

 

2019 TuS Jubilare320

Mit launigen Worten stellte Esser die Jubilare vor, wobei er traditionsgemäß auch auf das Weltgeschehen im Jahre des Vereinseintritts der zu Ehrenden einging. Im Zusammenhang mit Werner Knust sprach er dabei von „einem echten Vereins-Dinosaurier“. Als der „waschechte Siedlerbub“ sich zum Vereinsbeitritt bei der TuS entschloss, war in Berlin gerade die Curry-Wurst erfunden worden.

 

Zudem hatten sich die Abgeordneten des ersten Deutschen Bundestages für Bonn statt Frankfurt am Main als Hauptstadt der BRD entschieden. Seit 1949 hält Werner Knust also nunmehr der TuS die Treue. Vor 70 Jahren begann er dort als Turner, ehe er schon recht bald seine Freude am Handballsport entdeckte. Noch auf dem mittlerweile längst abgeschafften Großfeld war er später viele Jahre Leistungsträger des TuS-Teams. Als Jugendtrainer vermittelte Knust sein Wissen auch an den Nachwuchs, war zudem höherklassig als Schiedsrichter tätig. „Ich bin quasi auf dem Sportplatz der TuS groß geworden“, erinnert er sich. Heute hält sich der 81-Jährige vornehmlich mit Radfahren fit.

 

Derweil wurde Wolfgang Reichert für 60 Jahre Vereinszugehörigkeit von Detlev Esser zum Ehrenmitglied ernannt. Reichert war zunächst erfolgreicher Kegler, ehe er nach seiner aktiven Laufbahn viele Jahre die Wanderabteilung leitete. Für 50 Jahre Mitgliedschaft erhielt Dorothea Mück (Kegeln) die diamantene Vereinsehrennadel überreicht.

 

In Gestalt von Ulrike Schüssler war auch eine ehemalige deutsche Meisterin unter den Jubilaren. Die Kunstturnerin war nämlich 1979 gemeinsam mit zwölf anderen Mädchen sowie dem früheren Bundestrainer-Ehepaar Elisabeth und Hans Timmermann von der TG zum Lokalrivalen TuS gewechselt.

 

Im Alter von nur 16 Jahren erkämpfte sie sich ein Jahr später den deutschen Titel im Achtkampf und am Schwebebalken. Ihre Karriere musste sie früh wegen einer schweren Fußverletzung beenden. Bis heute hält die in Frankfurt als Physiotherapeutin tätige Ulrike Schüssler aber ihrem Verein die Treue. Und auch der Deutsche Turner-Bund hat sie keinesfalls vergessen: „Im Oktober war ich als Ehrengast bei der Kunstturn-WM in Stuttgart eingeladen“, berichtete sie.

 

Außerdem geehrt wurden Dagmar Neuderth, Heike Hildenbrand, Renate Popp, Susanne Weyrich (alle 40 Jahre) sowie Adam Sommer, Werner und Gabriele Spehr, Silke Schneider, Mareike Esser und Fabian Weyrich (25 Jahre). hpp

 

 

 

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