TUS Rüsselsheim

Turn- und Sportvereinigung 1906 e.V. Rüsselsheim

Juli 2015 - TuS-Wanderer im Harz

 

19 Mitglieder der TuS Wanderabteilung verlebten in der Zeit vom 26. bis 30. Juli 2015 fünf abwechslungsreiche Tage im Harz.

 

Nach Ankunft am Sonntagnachmittag in Wernigerode bestand die Möglichkeit zur individuellen Erkundung der wunderschönen Fachwerkstadt. Nach einer fachkundigen Stadtführung am nächsten Vormittag wurde die freie Zeit dazu genutzt, mit der "Bimmelbahn" zum über der Stadt thronenden Schloss hochzufahren.

 

Am Dienstag konnten die Reiseteilnehmer in Goslar viel über die Geschichte der alten Kaiserpfalz erfahren, bevor es auf dem Rückweg zum Hotel in Hahnenklee eine einzigartige Stabkirche zu bewundern galt. Nicht unerwähnt bleiben darf der Besuch von Quedlinburg. Der Stadt wurde vor 20 Jahren der Titel „Welterbe“ verliehen und wird nach wie vor im

mittelalterlichen Stil restauriert.

 

Vom "Hexentanzplatz" in Thale hatten die TuS`ler einen wunderschönen Rundblick auf den Harz, bevor am 30 Juli die Heimreise angetreten werden musste – Pläne für das nächste Jahr können geschmiedet werden!

 

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Wandern

 

Abteilung Wandern, gegründet 1993

 

Funktion Name Telefon

Abteilungsleiterin

Hiltrud Seipel

06142 - 689 51

Kassenwartin

Katharina Russenschuck

06142 - 524 89

Schriftführerin & Pressewartin

Katharina Russenschuck

06142 - 524 89

Wanderführer

Karl-Heinz Ingenbrandt

Karl-Heinz und Waltraud Pröstler

06142 - 129 83

 

06152 - 615 99

 

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Trainingsplan herunterladen

 

Die Wanderabteilung hat 52 Mitglieder (Stand 31.12.2016)

 

Um TUS-Mitgliedern, welche die sonstigen sportlichen Aktivitäten nicht nutzen konnten, die Möglichkeit zu geben, aktiv zu sein, gründeten am 26. Juni 1993, hauptsächlich ehemalige aktive TUS-Handballer, die Wanderabteilung.

 

In der Regel alle 3 Wochen werden Wanderungen von ca.  10 - 15 km durchgeführt. Wanderziele sind überwiegend die nähere Umgebung von Rüsselsheim. Ausflüge sowie eine jährliche Wanderwoche runden das Programm ab.

 

Aktuelle Wanderungen - siehe Terminleiste rechts.

 

Treffpunkt für die Wanderungen ist jeweils am Keglerheim.

 

Wanderverlauf und Abfahrtszeiten erfahren Sie wie immer durch die Einladungen bzw. aus der Tagespresse und im Aushang am Keglerheim. Mitglieder der Wanderabteilung werden schriftlich eingeladen.

 

Am ersten Montag eines jeden Monats ab 18.00 Uhr findet im Keglerheim der Stammtisch der Wanderabteilung statt.

 

Hiltrud Seipel

Juli 2014 - TuS-Wanderer an der Nordsee

 

26 Mitglieder der TuS Wanderabteilung konnten am späten Nachmittag des 15. 07. 2014 in Dagebüll im Hotel Neuwarth, direkt am Ufer der Nordsee gelegen, ihre Zimmer beziehen.

 

Bei hochsommerlichen Temperaturen und strahlend blauem Himmel erwartete die Wandergruppe vier abwechslungsreiche Ausflugstage. Zunächst führte die Fahrt über die Halbinsel Eiderstedt nach St. Peter Ording, zum Eidersperrwerk, nach Friedrichstadt – mit Stadtführung und Grachtenfahrt –  und Husum, der Geburtsstadt von Theodor Fontane.

 

 

Von der dänischen Insel Romo brachte die Fähre Bus und Ausflugsgäste zur Insel Sylt. Von List im Norden bis Hörnum im Süden ging es vorbei an Wanderdünen, reedgedeckten Häusern und dem bekannten Seebad Westerland. Auch  Hooge, die zweitgrößte Hallig im Wattenmeer, stand auf dem Ausflugsprogramm.

 

Der freie Tag wurde auf unterschiedlichste Weise genutzt, sei es zum Sonnenbaden oder Relaxen. Eine größere Gruppe nutzte die Gelegenheit zum Besuch der Insel Föhr, der „grünen Insel im Wattenmeer“. Am Sonntag hieß es Abschied nehmen von der Nordsee und von Nordfriesland.

 

Schöne, harmonische Tage sind mit der Hoffnung zu Ende gegangen, dass es auch im nächsten Jahr möglich sein wird, gemeinsam einige Tage  zu verbringen.

29.05.2013, TuS-Wanderer auf Usedom


Es ist 5.40 Uhr am 24. Mai 2013. 24 Teilnehmer der TuS-Wanderabteilung starten zu einer 6-tägigen Busreise nach Usedom. Gegen 17.00 Uhr ist das Ziel, das Landhotel „Alte Schmiede“ in Mellenthin, romantisch gelegen inmitten einer Naturidylle, erreicht.

 

Der Bummel über den „Polenmarkt“ (er bot sich an, da er nahe der Grenze liegt) sowie eine zweistündige Bootsfahrt auf dem „Achterwasser“ steht auf dem Programm.

 

Eine Inselrundfahrt mit dem Besuch der Kaiserbäder Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck sowie bei herrlichem Sonnenschein eine Stadtführung in Greifswald schließt sich in den folgenden Tagen an.

 

Den besichtigungsfreien Tag nutzten die Teilnehmer auf unterschiedliche Weise, sei es mit einer Kutschfahrt, einer kleinen Wanderung oder einer Fahrradtour. Am frühen Morgen des 29. Mai 2013 hieß es Abschied nehmen.

 

Es waren 6 abwechslungsreiche  Tage, die den TuS’lern, trotz einiger Regenschauer, in guter Erinnerung bleiben werden. Gemeinsames Erleben verbindet!

28.04.2013, Die Wanderabteilung der TuS Rüsselsheim auf historischen Wegen


Bei herrlichem Wetter fand für TuS-Wanderbegeisterte am Sonntag, dem 28.04.2013, eine beeindruckende Tour von Kelsterbach nach Alt-Schwanheim statt. Ausgangspunkt war der Parkplatz an der sogenannten „Hölle“, dem ursprünglichen Flussbett des Ur-Mains.

 

Entlang des „Gelsterbaches“ – Namensgeber der Stadt Kelsterbach – ging es weiter durch Sumpfgebiete und Natur pur, vorbei an der Schwedenschanze, der Bodenverwerfung des Ur-Mains, auf teils schmalen Waldpfaden zum Rot- oder Rohrsee – ebenfalls auf den Verlauf des Ur-Mains zurückzuführen.

Nach dem Überqueren einer Brücke befanden sich die Wanderer plötzlich in einer völlig anderen Landschaft, den "Schwanheimer Dünen“, einem nachgewiesenen Naturwunder, mit Endmoränen aus der Eiszeit von vor 10.000 Jahren.

Dieses Gebiet zeichnet sich durch besonderen Baumbewuchs, Gräser und Farne, die aus Skandinavien stammen, aus und darf nur über Holzstege durchquert werden. Zur Mittagszeit war dann Einkehr in der Traditionsgaststätte „Zum Seppchen“ – früher „Frankfurter Hof“ – in Alt-Schwanheim. Nach einer deftigen Stärkung wurde der Rückweg durch eine völlig andere Landschaft, den „Schwanheimer Wiesen“, mit 500 bis 1.000 Jahre alten Eichen, angetreten.

Dieses Gebiet ist ein Überbleibsel aus der Zeit, als Schwanheim noch „Schwinheim“ hiess und ein Gutshof des Grafen von Isenburg war. Die riesigen Eichenwälder mit ihren Eicheln dienten den Tieren damals als Nahrungsquelle.

Die überaus abwechslungsreiche Wanderung endete letztlich in Alt-Kelsterbach, wo bis zum 30-jährigen Krieg 1634 die stolze, von dem Schwedenkönig Gustav Adolf leider völlig zerstörte, „Wolfenburg“ des Grafen Anton I. von Isenburg Ronneburg stand. Mehrmalige Wiederaufbauversuche scheiterten vor allem an Geldmangel in dieser Zeit. Nachweisbare Reste bestehen nur noch als Kellergewölbe bzw. als unterirdische Gänge, die aus Sicherheitsgründen zugemauert wurden.

Beim sogenannten heutigen „Kelsterbacher Schloss“ gab es sogar einen gemauerten, unter dem Main verlaufenden, Gang nach Sindlingen. Auch der Eingang dazu wurde aus Sicherheitsgründen in den fünfziger Jahren verfüllt. Übrig blieb das Schloss mit seinen schönen Gewölbekellern.

Eine sehr lehr- und abwechslungsreiche Wanderung wird lange allen Teilnehmern in Erinnerung bleiben.